Von der Unruhe zur Stille.
Die Stille war einmal der unheimlichste Teil ihres Tages – der Weg zurück zu ihr führte über den eigenen Wert.

In diesem Beitrag steckt ein Detail, das mehr sagt als jede Diagnose: Jahrelang hatte Bella Angst vor der Stille. Nicht vor etwas darin – vor der Stille selbst. Sie schlief um 3 Uhr nachts ein, mit Tabletten und laufender Serie, weil eine Nacht, in der nichts lief, nicht auszuhalten war.
Was sich geändert hat, war kein Glück. Es war langsame, tiefe, manchmal schmerzhafte Arbeit an sich selbst – den eigenen Wert lernen, bis die Menschen, die sie behandelt hatten, als wäre sie nichts, keinen Platz mehr am Tisch hatten. „Ganz sein – Geführte Meditation“ führt genau in diesen Raum: ein geführter Weg in deine eigene Stille, in der Angst sich auflöst, wenn du sie fühlst, statt sie zu übertönen. Hilfe gibt es – aber nur, wenn du sie hereinlässt.
Heute schläft sie um zehn ein. Der Beitrag ist der Weg zwischen diesen beiden Schlafenszeiten.
🌙 Von der Unruhe zur Stille
Neulich war mir etwas übel – in der Schwangerschaft kommt das vor.
Mein Mann kam zu mir, führte die Hand über meinem Bauch entlang, als würde er das Unwohlsein „einsammeln“, und blies es zum Fenster hinaus.
Es war so lieb, so gutherzig, dass ich vor Rührung weinte – über so viel Liebe, so viel Fürsorge.
Und plötzlich fiel mir eine andere Zeit meines Lebens ein…
Etwa von 19 bis 27 hatte ich Männer, die fremdgingen, mich ignorierten,
verschwanden, mich blockierten – und mich im Grunde behandelten, als wäre ich nichts.
So viele Tränen,
so oft ein gebrochenes Herz…
Aber ich kannte mich damals ja auch selbst nicht.
Habe mich nicht respektiert. Nicht geschätzt.
Und habe zugelassen, dass man so mit mir umgeht.
Es kam so weit, dass ich anfing, die Stille zu fürchten. In der Stille zu schlafen war das Schlimmste von allem. Ich schlief zu Serien ein, mit Tabletten,
erst wenn ich völlig weggekippt war.
Die Nacht war der unheimlichste Teil des Tages.
Und dann kam Mari. Meine Mentorin. Und alles begann sich zu verändern.
Ich begann zu spüren, wer ich bin.
Begann, mich zu respektieren. Mich zu schützen.
Und bald darauf – traf ich meinen Mann.
Da stand ich schon auf eigenen Beinen,
noch wacklig, aber ich kannte meinen Wert. Und wir gingen weiter – jetzt zusammen. Auf den Weg des inneren Wachstums,
den Weg der Stille, der Liebe und echter Nähe.
Neulich haben wir uns erinnert,
wie ich früher um 3 Uhr nachts eingeschlafen bin, mit Tabletten und einer Serie.
Und jetzt – schlafe ich um zehn ein.
Ruhig. In Stille. In Harmonie.
Und ja, mein Mann hat dabei eine grosse Rolle gespielt. Aber auch die Arbeit an mir selbst.
Langsam, tief, manchmal schmerzhaft. Aber so wichtig.
Nicht alle glauben an Psychologen, nicht jeder ist bereit für Mentoren.
Ego und Angst versperren oft den Weg nach innen. Aber wenn du dir eine Chance gibst,
einen Schritt auf dich selbst zugehst,
anfängst, das „aufzuräumen“, was in dir ist…
Das Leben kann sich verändern.
Sanft. Tief. Wie durch ein Wunder.
Danke fürs Lesen.
Wenn ihre Worte dich irgendwo erreicht haben, wo meine nicht hinkommen – gut. Dafür ist dieser Blog da. Nimm, was passt, und lass den Rest liegen.
– Jan