Wie du hierherkamst.
Wie du hierhergekommen bist, ist kein Versehen, das korrigiert werden müsste – es ist die Methode, und sie trägt dich weiter.
Etwas Seltsames passiert, nachdem das Folgen der Leichtigkeit tatsächlich funktioniert hat: Du kommst an einem guten Ort an und verdächtigst sofort die Methode. Ab hier braucht es doch bestimmt Disziplin, Strategie, die erwachsenen Werkzeuge. Ich habe mich mitten im Umschalten ertappt, als dieser Brief ankam.
Die Antwort des Briefes ist eine einzige Kontinuität: Was dich hierhergebracht hat, ist auch das, was dich weiterträgt. Schwere ist keine Aufforderung, noch mehr Druck zu machen – sie ist Information, eine Chance, neu zu wählen, manchmal nur eine kleine Korrektur. Und in einem überraschenden Satz stellt der Brief den inneren Widerstand und die Leichtigkeit auf dieselbe Seite: Vertraue beiden. „Innerer Widerstand“ entfaltet dieses Vertrauen aus seiner eigenen Richtung.
Sei radikal du selber, endet er. Nicht als Ratschlag – als Erklärung dafür, wie du überhaupt hierhergekommen bist.
Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.
Wenn es sich nicht leicht und gut anfühlt, dann bist du nicht im Einklang, dann bist du nicht auf dem richtigen Weg. Nicht auf deinem Weg. Dann hast du eine Chance, neu zu wählen. Manchmal braucht es nur kleine Korrekturen.
Aber vertraue deinem inneren Widerstand und vertraue der Leichtigkeit. Da ist Hingabe. Das, was leicht kommt, gehört zu dir. Alles andere nicht.
Sei radikal du selber. So bist du dahin gekommen, wo du jetzt bist – vertraue also darauf, dass du so auch weiterkommst.
Schön, dass Du da bist.
Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.
Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.
Bis zum nächsten Mal,
– Jan