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Nachrichten aus dem Nirgendwo

Der Geist.

Hör auf, auf die Zukunft zu warten, die nie existierte – Ankommen geschieht nur im Jetzt, immer wieder.

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Ich vergleiche das, was ich gerade gemacht habe, mit einer fertigen Version, die nirgends existiert – sauberer, klüger, vollständiger als das echte Werk und als das echte Ich. Daran gemessen verliert die heutige Arbeit immer. Der Brief hat einen Namen für diesen Rivalen: ein Geist.

Er nimmt den Faden von „Perfekt unperfekt“ auf und zieht ihn weiter: Das Jetzt ist perfekt unperfekt, und was du jetzt gerade machst, ist ein Spiegel von allem, was du geben konntest – wahr, so weit deine Wahrheit heute reicht. Das einzige Ankommen, das es gibt, geschieht hier, im vollständigen Akzeptieren deiner selbst – und dann wiederholst du es für jedes neue Jetzt.

Wenn deine Arbeit immer wieder gegen eine imaginäre fertige Version ihrer selbst verliert, lies diesen Brief bis zur letzten Frage.

Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.

Du empfängst bereits. Das Jetzt ist perfekt unperfekt und deine Vorstellung von Perfektion ist die Zukunft, die nie existierte. Wenn du also im Jetzt immer nur daran denkst, wie es sein müsste, damit es gut ist, rennst du dein Leben lang einem Geist hinterher, der niemals existiert. Deine Kreation ist in diesem Moment genau das, was sie ist. Genau richtig, wie sie ist. Ein Spiegel von dir, von allem, was du gegeben hast. Von allem, was du tun konntest. Du hast Wahrheit hineingegeben, so wie sie für dich bis hierhin wahr ist. Liebe, so wie du sie bis hierhin fühlen konntest. Du bist deiner inneren Stimme gefolgt, so wie du sie gehört hast. Und ja, du entwickelst dich mit jedem Schritt weiter. Erinnerst du dich: Wahres Kreieren ist immer auch ein persönlicher Heilprozess. Und so entwickelt sich auch dein Kreieren weiter. Diese Reise hat keinen Anfang und kein Ende. Kein Ziel. Kein Ankommen. Das einzige Ankommen ist das Ankommen im JETZT und dich so zu akzeptieren, wie du jetzt bist. Vollständig. Und dieses Akzeptieren wiederholst du für jedes neue Jetzt, immer wieder. Und mit dieser Akzeptanz ist das Jetzt bereits genug. Weil du jetzt gerade genug bist. Weil du richtig bist. Und damit ist auch dein Kreieren jetzt gerade genug. Weil es von dir kommt, aus deiner Essenz. Und so ist jeder Moment perfekt in seiner Unperfektheit und wir brauchen nicht auf die Zukunft zu warten, die niemals existierte. Verstehst du es?

Schön, dass Du da bist.

Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.

Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.

Bis zum nächsten Mal,
– Jan

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Perfekt unperfekt
Das Werk ist fertig, jemand könnte es sehen – und plötzlich sieht alles daran falsch aus. Ein Brief für alle, die schon einreißen wollten, was sie gerade erst gemacht haben.

Wenn Du neu hier bist: Diese Briefe sind Teil einer täglichen Schreibpraxis. Hier weiterlesen.

Nachrichten aus dem Nirgendwo
Eine tägliche Praxis: Ich stelle eine Frage – an das Universum, an die Liebe, an das große Nirgendwo – und schreibe die Antwort auf, die kommt. Hier sind die, in denen es ums Kreieren geht.