Zwei Igel.
Ein Wunsch unter der Mondfinsternis – und zwei kleine Gäste, die genau so lange blieben, wie es dauerte.
In der Nacht der Mondfinsternis stand Bella draussen und wünschte sich etwas – ein kleines Ritual, ein stilles Gespräch mit dem Mond, wie sie es nennt. Dann kamen zwei Igel. Sie blieben, solange das Wünschen dauerte, und gingen, als es vorbei war.
Du kannst das Zufall nennen, und niemand hier widerspricht dir. „Ein radikaler Gedanke“ beschreibt dieselbe Erfahrung von innen: Wenn wir anfangen zu akzeptieren, dass es im Leben mehr gibt, als wir sehen oder kontrollieren können, tauchen die richtigen Menschen – oder die richtigen Igel – meist genau dann auf, wenn sie gebraucht werden. Ob du an Gott glaubst, an das Universum oder an nichts davon, ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, was der Moment mit dir macht.
Für Bella wurde es ein Zeichen – Schutz, neues Leben, alles läuft richtig. Zehn Zeilen, ein Abend. Nimm es so leicht, wie es gegeben wurde.
🌙🦔
Mein Mann und ich haben es noch geschafft, die Mondfinsternis zu sehen.
Wir standen da, schauten und wünschten uns in Gedanken etwas. Das war unser kleines Ritual – ein stilles Gespräch mit dem Mond.
Und plötzlich tauchten neben uns zwei kleine Igel auf. Sie kamen heran, wie mit Absicht, und waren die ganze Zeit in unserer Nähe. Und als wir fertig waren, gingen sie genauso leise, wie sie gekommen waren.
Für mich war das ein sehr symbolischer Moment. Als hätte die Natur selbst uns an diesem Abend unterstützt.
Der Mond hat uns gehört, und die Igel wurden zum Zeichen – für Schutz, für neues Leben und dafür, dass alles richtig läuft. ✨
Danke fürs Lesen.
Wenn ihre Worte dich irgendwo erreicht haben, wo meine nicht hinkommen – gut. Dafür ist dieser Blog da. Nimm, was passt, und lass den Rest liegen.
– Jan