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Mit Zärtlichkeit zu dir

Wir regeln das selbst.

Ein Kind braucht eine saubere Windel, Essen und Liebe – den Käfig bauen die Eltern sich selbst.

Wir regeln das selbst

Bella wird bald Mama, und die Ratschläge treffen schon ein – Posts, Geschichten, die Erfahrungen anderer, und alle wissen genau, wie es richtig geht. Ihre Vorbereitung ist keine Kinderwagenmarke. Es ist ein Satz, der bereitliegt: Danke, wir regeln das selbst.

Das Herz des Posts ist der Käfig. In der Welt scheint es die Regel zu geben, dass mit der Geburt eines Kindes das Leben vorbei ist – und Bella sieht zu, wie Eltern diesen Käfig selbst zusperren, aus Angst: das Baby nie allein lassen, nie ausruhen, nichts aus der Hand geben. „Angst und Kontrolle“ benennt den Mechanismus: Du hattest nie Kontrolle – alles, was du hattest, war Angst. Und ihr Ausweg ist derselbe: die „richtige Art“ loslassen, die Grenze höflich und bestimmt halten und der eigenen vertrauen. Eine Mutter, die schläft, atmet und diese Welt liebt, gibt ihrem Kind mehr als eine, die sich ausbrennt, um ihre Aufopferung zu beweisen.

Nichts davon ist Theorie – es ist eine Windel, Essen, Liebe und eine Oma in der Nähe. Eine Grenze, im Voraus gezogen, mit einem Lächeln. Lass sie diese Grenze ziehen.

🌸 Grenzen

Schon ganz bald kommt unser Töchterchen in unsere Familie.
Ich lese Posts und Geschichten, schaue mir die Erfahrungen anderer an – und all das lässt mich nachdenken und mich vorbereiten.

Das Erste, was ich meinem Mann gesagt habe:
„Sobald unsere Tochter da ist, werden wir unsere Grenzen 24/7 verteidigen.“
Weil es viel zu viele Ratgeber mit ihrem „wie es richtig geht“ geben wird 🤭 Und wir werden lernen müssen, höflich, aber bestimmt zu antworten: „Danke, wir regeln das selbst.“

Und noch etwas ist mir aufgefallen. In der Welt scheint es so eine „Regel“ zu geben: dass mit der Geburt eines Kindes das Leben vorbei ist. Dass danach – nur noch ein Käfig kommt.
Wir sprechen oft darüber, mein Mann und ich. Und ich verstehe immer mehr: Alles hängt von den Eltern ab.

Sehr viele sperren sich selbst in den Käfig.
Sie haben Angst, das Kind bei der Oma zu lassen oder sogar beim Mann. Sie denken, sie müssten 24/7 beim Baby sein.
Und Gott bewahre, eine Mama vertraut das Kind dem Papa an – sofort klebt ihr jemand das Etikett „Rabenmutter“ an.

Aber die Wahrheit ist, dass ein Kind ganz wenig braucht:
eine saubere Windel, Essen und Liebe.

Und es ist viel besser, wenn eine Mama in der Nähe ist, die schläft, atmet, lächelt und diese Welt liebt – als eine, die nie ausruht, sich aufreibt und allmählich ausbrennt.

Und vor kurzem habe ich noch einen sehr richtigen Satz gehört:
Der Papa ist nicht der Helfer der Mama. Er ist genauso ein vollwertiger Elternteil.
Warum also kann man das Kind ohne Fragen bei der Mama lassen, aber beim Papa – da ist es plötzlich ein Problem?

Übersetzt aus dem Russischen
von Bella

Danke fürs Lesen.

Wenn ihre Worte dich irgendwo erreicht haben, wo meine nicht hinkommen – gut. Dafür ist dieser Blog da. Nimm, was passt, und lass den Rest liegen.

– Jan

Woher das kommt:

Der Originalbeitrag
Dieser Beitrag auf Telegram, so wie Bella ihn veröffentlicht hat – auf Russisch.
С нежностью к себе
Bellas Kanal auf Telegram – alle ihre Beiträge, auf Russisch.

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Angst und Kontrolle
Wenn Angst uns lenkt, klammern wir uns an Kontrolle. Doch Kontrolle ist eine Illusion – und es gibt einen Weg aus diesem Kreislauf.

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Mit Zärtlichkeit zu dir
Bella geht denselben Weg mit einer ganz anderen Stimme – ehrlich wie ein Tagebuch, mitten aus dem Leben. Ausgewählte Beiträge aus ihrem Telegram-Kanal, übersetzt aus dem Russischen.