Lebendige Stille.
Stille ist keine Leere – sie ist einfach ein anderer Rhythmus.
Manchmal bewegt sich nichts. Kein Fortschritt, keine Zeichen, keine Veränderung – die Welt scheint stehen geblieben, und wir mit ihr. Bellas Antwort ist ein Bild, das du wirklich benutzen kannst: Setz dich auf ein Bänkchen am Waldrand und schau. Zuerst wirkt alles erstarrt. Dann huscht ein Eichhörnchen vorbei, ein Tropfen gleitet von einem Blatt, ein Schmetterling landet.
Das ist Prinzip sieben dieses ganzen Weges, in ihren eigenen Worten: Die stille Strecke ist keine Lücke im Prozess – sie ist der Prozess, und in ihr geschieht bereits etwas. „Surfen im Ozean der Wahrheit“ sagt dasselbe mit Wellen: Zwischen ihnen ist es sinnlos, auf dem Brett zu stehen – du wartest, und das Warten gehört zum Reiten.
Drei Minuten Lesezeit, ein Bänkchen für später. Vertraue der Stille.
🌸 Die Stille, in der alles lebendig ist.
Manchmal scheint es uns, als wäre die Welt stehen geblieben.
Nichts passiert. Wir sind erstarrt.
Wir sind verloren.
Aber Stille ist keine Leere.
Sie ist einfach ein anderer Rhythmus.
Wenn du dich auf ein Bänkchen am Waldrand setzt und einfach um dich schaust –
scheint es zuerst, als wäre alles erstarrt.
Doch da huscht ein Eichhörnchen vorbei.
Da gleitet ein Tropfen von einem Blatt.
Da setzt sich ein Schmetterling auf einen Grashalm.
Die Prozesse laufen.
Das Leben ist nicht stehen geblieben.
Es geht weiter – leise, auf seine eigene Weise.
So ist es auch in uns.
Auch wenn es scheint, dass alles eingefroren ist,
dass sich nichts verändert –
in Wirklichkeit geschieht schon etwas.
Wir sehen es nicht immer mit den Augen.
Aber die Seele weiss.
Manchmal ist alles, was es braucht –
sich einfach auf dieses innere Bänkchen zu setzen
und der Stille zu vertrauen.
Danke fürs Lesen.
Wenn ihre Worte dich irgendwo erreicht haben, wo meine nicht hinkommen – gut. Dafür ist dieser Blog da. Nimm, was passt, und lass den Rest liegen.
– Jan