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Nachrichten aus dem Nirgendwo

Deine Sprache.

Ein Brief über Kreation als Muttersprache – sie fließt durch alle, und in jedem von uns nimmt sie eine andere Form an.

Diese Seite existiert wegen Briefen – Elizabeth Gilberts Praxis, an die Liebe zu schreiben und die Liebe antworten zu lassen, war der Anfang meiner eigenen. So lag der Vergleich immer nahe: Ihre Briefe kommen als fein geschliffene Prosa an, meine nicht. Lange habe ich diesen Unterschied als Mangel gelesen.

Dieser Brief nimmt den Vergleich auseinander. Die Antwort auf „Was soll ich kreieren?“ fließt bereits – als Inspiration, Sehnsucht, Intuition – und sie nimmt in jedem, durch den sie fließt, eine andere Form an. „Der schöpferische Prozess“ zeichnet dieselbe Bewegung nach – wie Inspiration zur Manifestation wird; dieser Brief fügt hinzu, was befreit: Die Form, die sie in dir annimmt, ist kein geringerer Dialekt. Sie ist deine Sprache.

Code zählt. Holz zählt. Was auch immer unter deinen Händen liegt, zählt. Hier ist der Brief.

Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.

„Dear Spirit – Was möchtest du mich heute kreieren lassen?“ – das ist deine Frage. Und meine Antwort fliesst ständig durch dich – als Strom von Inspiration, Vision und Imagination. Als Sehnsucht und als Intuition. Als energetisches Potenzial, das konkrete Form annehmen will. Manifestiert werden will. Deine Sprache ist das Kreieren. Und wenn du deinen Willen und den göttlichen Willen als eins erkennst und dich einfach hingibst und „geschehen“ lässt – dann kreierst du im Fluss und im Einklang mit deiner Essenz und deinem wahren Ich.

Kreation nimmt für jeden andere Formen an. Elisabeth (Liz) kreiert mit Sprache/Texten und so sind ihre Briefe filigraner. Du kreierst auf deine Weise. Mit Code. Mit Holz. Und so weiter. Du erreichst darin diese Filigranität.

Also: Spüre die Sehnsucht, die Vision, die Leichtigkeit und kreiere durch Hingebung, nicht durch Kontrolle. Auf deine ganz individuelle Weise.

Schön, dass Du da bist.

Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.

Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.

Bis zum nächsten Mal,
– Jan

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Der schöpferische Prozess
Wie aus Inspiration Manifestation wird – der schöpferische Prozess als lebendiger Tanz zwischen Intuition und Ausdruck, Herz und Verstand.
Manifestieren
Manifestation heißt nicht, das Leben Deinem Willen zu beugen – sondern aktiv im Was und offen im Wie zu sein. Ein Brief über Vertrauen statt Kontrolle.

Wenn Du neu hier bist: Diese Briefe sind Teil einer täglichen Schreibpraxis. Hier weiterlesen.

Nachrichten aus dem Nirgendwo
Eine tägliche Praxis: Ich stelle eine Frage – an das Universum, an die Liebe, an das große Nirgendwo – und schreibe die Antwort auf, die kommt. Hier sind die, in denen es ums Kreieren geht.