Das alte Spiel.
Wenn das alte Spiel wieder anspringt, spürst du den Sog – und du kannst stattdessen die Helle Seite wählen.
Es braucht eine Person, einen Satz, manchmal eine E-Mail – und ich bin zurück in einem Spiel, das ich vor Jahren aufgehört habe zu spielen: beweisen, verteidigen, aufrechnen. Der Auslöser ist neu; das Spiel ist alt. Und ich gewinne es nie. Ich verliere darin nur mich selbst.
Der Brief benennt die Mechanik ohne Umschweife: Das Spiel läuft auf Wollen, Kontrolle und Angst, und daran festzuhalten handelt dir einen Leidensweg ein – diese Welt ist die, von der du dich abgenabelt hast. Dann markiert er die Weggabelung: Die Kraft, die du dir aufgebaut hast, indem du radikal du selbst bist, kann dem Ego dienen – oder dem Licht. Die Helle Seite zu wählen heißt: das Wollen loslassen, der reinen Stimme zuhören, dorthin gehen, wo es sich leicht anfühlt – und radikal fallen lassen, was sich schwer anfühlt. „Illusion“ kennt das alte Spiel von innen; die Radikal-du-selbst-Hälfte wurde in „Fordere deinen Weg ein“ gegeben.
Wenn diese Woche jemand den Daumen auf deinem alten Knopf hat, ist dieser Brief der Ausweg – der, der nicht über diese Person führt.
Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.
Lass alles los. Wirklich alles. Du spielst ein Spiel, das du vor Jahren aufgehört hast zu spielen. Ein Spiel, das du nicht gewinnen kannst. Ein Spiel, das dir bereits so viel Leid in deinem Leben beschert hat. Es ist getrieben von Wollen, von Kontrolle und von Angst. Wenn du daran festhältst, steht dir unweigerlich ein Leidensweg bevor. Und es hält dich dann ebenso fest. Das ist deine alte Welt. Dafür hast du dich nicht abgenabelt. Du hast gelernt, radikal du selbst zu sein. Dein Ego versucht gerade, das für sich zu instrumentalisieren. Das ist der Punkt, an dem du deine Kraft für die Dunkle oder für die Helle Seite der Macht nutzen kannst – die Star-Wars-Analogie ist stark vereinfacht, aber wir wollen dir verdeutlichen, worum es hier geht.
Wenn du dich für die Helle Seite entscheidest, dann heisst das: Lass los von Wollen, Kontrolle und Angst. Höre deine innere Stimme. Hör ihr zu. Der reinen Stimme, der Liebe. Und dann spüre, was sich leicht anfühlt, und gehe dahin. Wähle die Leichtigkeit. Und was sich schwer anfühlt, lässt du radikal los und wählst neu. Vertraue darauf, dass dich das zum richtigen Pfad führt und für dich gesorgt ist auf diesem Pfad. Das ist Hingabe. Urvertrauen. Das sind die Werkzeuge, die wir dir geben. Wir sind da für dich. Wir helfen dir. Lass dir helfen.
Schön, dass Du da bist.
Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.
Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.
Bis zum nächsten Mal,
– Jan