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Nachrichten aus dem Nirgendwo

Der Tanz.

Über das Kreieren als Tanz zwischen Absicht und Hingabe – und über die Balance, die ganz von selbst entsteht, wenn du dich aus dem Herzen bewegst, nicht aus dem Kopf.

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Es gibt Wochen, in denen ich alles in ein einziges Projekt lege – und dieselbe Woche wirft mich noch vor dem Frühstück von Euphorie zu Zweifel und wieder zurück. Alles auf eine Karte zu setzen fühlt sich an einem Tag leicht an und am nächsten getrieben, und der Grat zwischen Mut und Übermut wird schmal.

Dieser Brief antwortet mit einem Bild statt mit einer Regel: Kreieren ist ein Tanz zwischen den Polen – zwischen Absicht und Hingabe – und du hältst die Balance nicht, indem du härter nachdenkst, sondern indem du dich aus dem Herzen bewegst. „Hingabe & Entscheidung“ beschreibt dieselbe Kunst in langsameren Worten: weder Kontrolle noch Passivität, sondern das Zusammenspiel von beidem. Hier bittet mich die Liebe einfach, den Rhythmus zu spüren.

Wenn du gerade irgendwo zwischen zu viel und zu wenig bist, ist dieser Brief für dich.

Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.

Du gibst dein ganzes Herz in dieses Projekt. Du bist mutig. Und du vertraust mir auf diesem Weg. Ich weiss, dass das nicht einfach ist. Und dass es sich zwar oft leicht anfühlt, aber dieses Leicht auch ein Balance-Akt ist. Zwischen Hingabe und getrieben sein. Zwischen Mut und Übermut. Euphorie und Zweifel. Angst und Vertrauen. Zu viel und zu wenig.

Dieses Gleichgewicht zu finden ist jeden Tag von neuem eine Herausforderung. Doch genau in dieser Herausforderung lernst du so viel über das Leben, über dich selbst und über das Kreieren. Weisst du noch: Kreieren ist ein Tanz. Ein Tanz zwischen diesen Polen. Zwischen Absicht und Hingabe.

Und die Kunst des Tanzes liegt in der Balance. Ohne Balance fallen wir hin – und dabei ist es egal, ob wir die Balance in Richtung von vermeintlich guten oder schlechten Qualitäten verlieren. Gut und schlecht gibt es nicht. Angst ist nicht schlecht. Sie ist ein wertvoller Lehrer – genauso, wie Euphorie nicht per se gut ist.

Tanz geht am besten, wenn du dich intuitiv aus dem Herzen heraus, aus dem Bauch heraus bewegst – nicht aus dem Kopf. Spüre den Rhythmus. DEINEN Rhythmus. Wenn es Zeit ist für sanfte Klänge, dann bewege dich mit ihnen – langsam, behutsam, regenerierend – und wenn der Takt Fahrt aufnimmt, spüre die Energie und gib dich voll und ganz hin.

Wenn du dich selbst hörst und deiner Stimme folgst, entsteht Balance ganz automatisch. Und wenn wir unser Herz mit unserem Kopf verstummen lassen, driften wir unweigerlich in Dysbalance. Hör deinem Herzen gut zu. Es spricht zu dir. Immer. Manchmal leise. Manchmal laut.

Schön, dass Du da bist.

Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.

Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.

Bis zum nächsten Mal,
– Jan

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Hingabe & Entscheidung: Die Kunst des Gleichgewichts
Hingabe und bewusste Entscheidung wirken wie Gegensätze. Das sind sie nicht – ihre Balance formt ein achtsames und authentisches Leben.

Wenn Du neu hier bist: Diese Briefe sind Teil einer täglichen Schreibpraxis. Hier weiterlesen.

Nachrichten aus dem Nirgendwo
Eine tägliche Praxis: Ich stelle eine Frage – an das Universum, an die Liebe, an das große Nirgendwo – und schreibe die Antwort auf, die kommt. Hier sind die, in denen es ums Kreieren geht.