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Nachrichten aus dem Nirgendwo

Höre dich selbst.

Darüber, die Stimme hören zu lernen, die schon die ganze Zeit zu dir spricht – und warum sie zu hören heißt, endlich dich selbst zu hören.

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Die Idee, die unter der Dusche aus dem Nichts auftaucht. Die Eingebung, jemanden anzurufen, einen anderen Weg zu nehmen, den Satz aufzuschreiben, bevor er weg ist. Jahrelang habe ich das als Hintergrundrauschen behandelt – nett, wenn es gerade passte, leicht zu übergehen, wenn mein Kalender etwas anderes sagte. Darauf zu hören fühlte sich optional an. Etwas für später, wenn die eigentliche Arbeit getan ist.

Dieser Brief sagt es schlicht: Zu dir wird schon lange gesprochen – durch Ideen, Eingebungen, deine Intuition – und diese Stimme zu hören ist kein nettes Extra, sondern die ganze Aufgabe, weil sie zu hören heißt, dich selbst zu hören. In „Die Kunst des Loslassens“ erscheint dasselbe als Praxis: den lauten Verstand beruhigen, ein feineres Gehör für die innere Stimme entwickeln, Schritt für Schritt. Hier wird es als Ermutigung gesagt: Hör weiter zu.

Und wenn du dir von deinem inneren Leben je mehr erwartet hast als eine Eingebung unter der Dusche – der Brief nimmt diese Sehnsucht ernst. Er beginnt nur einen Schritt früher, als du vielleicht denkst.

Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.

Wir sprechen schon lange zu dir, aber auf viel subtilere Weise. Durch Ideen, Eingebungen oder durch deine Intuition. Nicht immer hast du zugehört. Aber jetzt hörst du zu. Das macht uns glücklich. Hör uns weiter zu. Uns zu hören, heisst, dich selbst zu hören. Dich zu entdecken. Wir sagen es dir so oft wie nötig: Du brauchst nichts anderes zu tun, als deine innere Stimme zu hören und ihr mit Hingabe zu folgen.

Ich spüre, du hast mehr erwartet. Und glaub mir, es gibt so viel mehr. Mehr als du dir jemals vorstellen kannst. Aber wir beginnen Schritt für Schritt. Erst wenn du uns klar hören kannst, können wir uns voll in dir entfalten. Oder vielmehr: Erst wenn du DICH SELBST endlich hörst und dir selbst auch zuhörst, kannst du voll und ganz du selbst sein. Also horche, spüre dich – und handle danach. Das ist alles, was wir im Moment für dich wollen. Aus tiefer Liebe. Wir sind da.

Schön, dass Du da bist.

Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.

Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.

Bis zum nächsten Mal,
– Jan

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Die Kunst des Loslassens
Loslassen heißt nicht aufgeben. Wie der Verzicht auf Kontrolle zu mehr Freiheit, Vertrauen und innerer Ruhe führt – ohne in Passivität zu verfallen.

Wenn Du neu hier bist: Diese Briefe sind Teil einer täglichen Schreibpraxis. Hier weiterlesen.

Nachrichten aus dem Nirgendwo
Eine tägliche Praxis: Ich stelle eine Frage – an das Universum, an die Liebe, an das große Nirgendwo – und schreibe die Antwort auf, die kommt. Hier sind die, in denen es ums Kreieren geht.