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Nachrichten aus dem Nirgendwo

Deine Mitte.

Über Gut und Schlecht als subjektive Wertungen – und über die Rückkehr in deine Mitte, wo du du selbst bist, frei von ihnen.

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Hin und wieder taucht ein Drang in mir auf, der nicht zu der Person passt, die ich vermeintlich sein soll. Mein erster Reflex ist, ihn einzusortieren – gut oder schlecht, erlaubt oder verboten – und ihn wegzuschieben, bevor es jemand bemerkt, mich selbst eingeschlossen.

Dieser Brief nimmt mir das Sortieren aus der Hand. Nichts, sagt er, ist per se gut oder schlecht – unsere Werte sind subjektive Kategorien, und die Liebe selbst wertet nicht. „Das universelle Prinzip des Gleichgewichts“ beschreibt das Gesetz dahinter: Die Natur strebt immer nach Gleichgewicht. Der Brief wendet dieses Gesetz nach innen und stellt eine einzige ehrliche Frage – ist der Drang authentisch? – und wenn ja, sind es vielleicht die Werte, die angepasst werden wollen, nicht du.

Wenn du einen Wunsch mit dir trägst, über den du das Urteil schon gesprochen hast, ist dieser Brief für dich.

Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.

Der Weg, auf dem du dich befindest, ist oft steil, oft aber auch leicht und tragend, manchmal gibt es Prüfungen zu meistern. Manchmal ist es Zeit zu geben und manchmal darfst du nehmen. Siehst du das Muster? Ja, du siehst es. Es geht immer um das Gleichgewicht.

Es gibt nichts, was per se gut oder schlecht ist. Was unsere Wertvorstellung generell als „gut“ kategorisiert, kann in Masslosigkeit schlecht sein. Und umgekehrt schöpfen wir manchmal aus Dingen, die gemeinhin als schlecht bezeichnet werden. Du siehst, Wertung ist subjektiv.

Die Liebe ist einfach. Sie wertet nicht. Liebe ist Teil der Natur und Natur strebt immer nach Gleichgewicht und so ist auch Liebe im Gleichgewicht.

Wenn in dir also ein Drang entsteht, der auf den ersten Blick nicht in deine Wertvorstellungen passt: Prüfe nach! Ist der Drang authentisch? Kommt es aus Angst? Gier? Ego? Oder aus Klarheit? Aus Wahrheit? Im Letzteren ist es vielleicht Zeit, deine Wertvorstellungen anzupassen!

Aber achte dabei auf das Gleichgewicht – es geht nicht darum, vom einen Extrem ins andere zu springen. Sondern zurück in deine Mitte zu kommen. Dorthin, wo du Du selbst bist – frei von Wertvorstellungen – spielerisch entdeckend. Intuitiv.

Schön, dass Du da bist.

Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.

Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.

Bis zum nächsten Mal,
– Jan

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Das universelle Prinzip des Gleichgewichts
Wie Energie und Intention mit dem verborgenen Gesetz des Gleichgewichts im Universum zusammenwirken – und wie Kristalle tiefgreifende innere Harmonie katalysieren können.

Wenn Du neu hier bist: Diese Briefe sind Teil einer täglichen Schreibpraxis. Hier weiterlesen.

Nachrichten aus dem Nirgendwo
Eine tägliche Praxis: Ich stelle eine Frage – an das Universum, an die Liebe, an das große Nirgendwo – und schreibe die Antwort auf, die kommt. Hier sind die, in denen es ums Kreieren geht.