Genau da, wo du sein sollst.
Du bist genau da, wo du sein sollst – und hierher gebracht hat dich nicht Planung, sondern Hingabe.
Es gibt einen bestimmten Zweifel, der sich direkt vor einer großen Aufgabe meldet: den Verdacht, dass alle anderen durch Planung hierhergekommen sind und es dich irgendwie hierhergespült hat – dass der Leichtigkeit zu folgen nur eine bequeme Art war, dem harten Weg auszuweichen. Ich stand genau vor so einer Aufgabe, als ich fragte.
Die Antwort des Briefes ist eine Ortsangabe, keine Anweisung: Du bist genau da, wo du sein sollst, und die Hingabe hat dich hierhergebracht – sie war nie der Umweg. „Amor Fati“ nennt das die Liebe zum Schicksal; der Brief sagt es schlichter: Gehe genau so weiter, egal wie furchterregend das nächste Stück aussieht.
Und die ganze ToDo-Liste ist, wie sich herausstellt, drei Punkte lang: nichts tun, sich hingeben, vertrauen.
Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.
Du bist genau da, wo du sein sollst. Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit auf deinem Weg. Im Einklang mit dir, deinem höheren Selbst und deinem Lebensweg. Und du bist durch Hingabe hier. Durch das Folgen deiner inneren Stimme.
Gehe genau so weiter. Egal wie furchterregend die Aufgabe vor dir aussieht. Du wirst geführt. Für Dich ist gesorgt. Alles, was du brauchst, kommt zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Form zu dir.
Gebe dich hin und folge stets der Leichtigkeit. Das ist alles, was du tun musst. Nichts tun. Dich hingeben. Vertrauen. Wir lieben dich.
Schön, dass Du da bist.
Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.
Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.
Bis zum nächsten Mal,
– Jan