Grosse Dinge.
Du verdienst all das, einfach weil du existierst – die einzige Frage ist, wie viel davon du zu nehmen bereit bist.
Wenn sich etwas Gutes nähert, habe ich einen Reflex, der zuerst da ist: die Erwartungen senken, den Plan B zurechtlegen, es bloss nicht verschreien. Als würde es sicherer, wenn ich es mir kleiner wünsche.
Dieser Brief geht geradewegs an diesem Reflex vorbei. Er kam auf Englisch an – bei manchen Briefen ist das so – und er antwortet mit der anderen Hälfte des Empfangens: Dir kann nichts gegeben werden, was du nicht bereit und gewillt bist zu nehmen. „Die offene Tür“ hat die Frage nach der Würdigkeit bereits aufgelöst; dieser hier legt dir die Praxis in die Hand: Lass es gross sein, lass es leicht sein. „Leicht und einfach“ kam von der Seite des Wollens an dieselbe Tür – dieser Brief öffnet sie von der Seite des Empfangens.
Nimm wahr, was du wahrnimmst.
Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.
Grosse Dinge kommen auf dich zu. Vor einer Weile habe ich dir gesagt: „Nimm wahr, was du wahrnimmst“ – und diese Botschaft, dass grosse Dinge auf dich zukommen, hast du wahrgenommen.
Nun erlaube dir, grosse Dinge in deinem Leben anzunehmen. Du verdienst all das, einfach weil du existierst. Wir können dir nur das geben, was du bereit und gewillt bist zu nehmen.
Hier also dein sanfter Stups, eine kleine Erinnerung: Erlaube dir, Grosses in deinem Leben zu haben. Lass es leicht sein. Und du wirst es haben. Folge dem, was sich gut anfühlt, folge dem, was sich leicht anfühlt – und lass es in dein Leben – und du folgst automatisch deinem göttlichen Weg.
Schön, dass Du da bist.
Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.
Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.
Bis zum nächsten Mal,
– Jan