Wünsch dir was.
Bitte um so viel, wie du willst – das Universum hat nie eine Grenze gesetzt.
Bella ist mit einer Regel aufgewachsen, die die meisten von uns in irgendeiner Version gelernt haben: ein Wunsch pro Sternschnuppe, bitte nicht um zu viel, sei nicht gierig. Dreiunddreissig Jahre sind eine lange Zeit, um eine Wunschliste kurz zu halten – und dann löste ein Satz sie auf.
Die Seite „Amulett der Liebe“ sagt dasselbe von der anderen Seite: Du wirst bedingungslos geliebt – das Bitten muss nicht verdient werden. Ein Bedürfnis ist richtig und darf laut ausgesprochen werden. Was du loslässt, ist das Ergebnis – nie das Bedürfnis selbst.
Ihre Version diskutiert die Theorie nicht. Sie öffnet ein Fenster – und endet mit einer Einladung. Nimm sie an.
✨Wünsch dir was.✨
Ich weiss nicht, wie es bei euch ist,
aber ich habe mein ganzes Leben mit dem Gedanken gelebt, dass man nicht um viel bitten darf.
Du kennst das ja: Eine Sternschnuppe fällt – wünsch dir was.
Oder dein Geburtstag – blas die Kerzen aus, du hast einen Wunsch frei.
Einen. Nicht zwei. Nicht drei.
Viel – darf man nicht.
Sonst bist du unerzogen. Unersättlich. Eine, die alles auf dem Silbertablett will.
Und egal, ob du die Kerzen ausgeblasen hast
oder in der Stille Gott etwas zuflüsterst – es darf nur ein Wunsch sein.
Mit dieser Überzeugung habe ich 33 Jahre gelebt. Bis eines Tages mein Mann zu mir sagte:
„Das Universum liebt dich so, wie eine Mutter ihr Kind liebt.
Es ist riesig, zärtlich und grenzenlos.
Es hat keine Regeln. Keine Grenzen.
Du kannst um so viel bitten, wie du willst.
Es geht in Erfüllung – wenn es nötig ist.
Und bitten – das darfst du. Es ist sogar nötig.“
Und nach diesen Worten waren meine Grenzen wie verschwunden.
Ich fing an zu träumen, zu wünschen, laut mit dem Himmel zu reden. Ohne Scham.
Einfach – so, wie es kommt. Weil ich jetzt weiss: Ich darf.
Und wenn du das gerade liest – wünsch dir was. Jetzt gleich. Ohne Angst. Einfach von Herzen.❤️
Danke fürs Lesen.
Wenn ihre Worte dich irgendwo erreicht haben, wo meine nicht hinkommen – gut. Dafür ist dieser Blog da. Nimm, was passt, und lass den Rest liegen.
– Jan