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Nachrichten aus dem Nirgendwo

Stop.

Ein Brief über radikale Ehrlichkeit, das Fühlen dessen, was gefühlt werden will, und die Wahl dessen, was wahrhaftig leicht ist.

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Es gibt Momente, in denen alles zu schnell geht. In denen der Lärm aus Verpflichtungen, Erwartungen und dem leisen Druck, weiterzumachen, etwas Wesentliches übertönt – die Stimme in dir, die genau weiss, was sich nicht richtig anfühlt.

Wir geben uns selten die Erlaubnis, diese Stimme wirklich zu hören. Nicht die geschliffene Version, nicht die, die sich schon mit dem Kompromiss arrangiert hat, sondern die rohe, ungefilterte Wahrheit dessen, was wir tatsächlich fühlen. Und doch beginnt genau dort die Freiheit. Nicht im Reparieren, nicht im Lösen, sondern einfach darin, dem, was da ist, zu erlauben, da zu sein.

Dieser Brief ist eine Einladung innezuhalten. Zu stoppen – wirklich zu stoppen – und zuzuhören. Nicht um Antworten zu finden, sondern um Raum zu schaffen für Ehrlichkeit. Die Art von Ehrlichkeit, die von niemandem etwas verlangt ausser von dir selbst. Und wer „Wenn die Angst zurückkehrt“ kennt, erkennt, wo dieser Brief landet: Fühle, was wirklich da ist – und wähle dann den Weg, der sich leichter anfühlt.

Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.

Sag Stop. Nein, nein, wir meinen S.T.O.P!

Und dann lass die Zeit erstmal langsamer laufen.

Was fühlt sich gerade nicht gut an? Sei komplett ehrlich zu dir. Wenn du diese Frage beantwortest, musst du niemandem gefallen. Musst es für niemanden recht machen. Höre einzig auf dich. Sei radikal ehrlich zu dir.

Was fühlt sich gerade nicht gut an? Atme in dieses Gefühl hinein. Fühle es. Gib ihm ein Daseinsrecht. Lass Bilder aufkommen. Emotionen. Erlaube dir, darüber wütend zu sein, traurig, zynisch – was auch immer gerade gehört werden will.

Unternimm nichts. Hör einfach nur zu. Hör so lange zu, bis alles gesagt ist. Bis alles gefühlt ist. Erlaube alles, egal wie destruktiv es ist. Fühle einfach, ohne etwas zu tun. Du musst keine Lösungen entwickeln. Einfach nur fühlen.

Und wenn alles gesagt ist. Wenn allem Raum gegeben wurde. Dann halte einen Moment inne in der Leere, die gerade entstanden ist. Der Leere, in der alles ist, alles sein darf. Alles gefühlt ist. Alles akzeptiert ist. In der nichts geändert werden muss. In der es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt. Nur das Jetzt. Halte darin kurz inne.

Und dann frage dich: Was fühlt sich besser an?
Ohne dabei andere Menschen ändern zu wollen. Fokussiere nur auf dich. Was würde sich für DICH besser anfühlen? Und dann fühle dieses Gefühl. Fühle die Leichtigkeit.

Ist es schon gut genug? Sei ehrlich zu dir. Ist es gut genug? Oder versuchst du dich schon in diesem Gedanken an die Erwartungen der anderen anzupassen? Machst du es „gerade knapp akzeptabel genug“, sodass du dich davon überzeugen kannst, dass es gut ist, ohne jemandem auf die Füsse zu treten? Ohne jemanden enttäuschen zu müssen? Ohne Nein sagen zu müssen? Versuchst du zu gefallen?

Dann ist es noch nicht gut genug. Geh weiter. Sei radikaler. Was fühlt sich wahrhaftig leicht an? Warm? Schön? Und einfach!

Und dann erlaube dir, dass es leicht sein darf. Erlaube dir, dass es einfach sein darf. Richte dich auf diese Leichtigkeit aus. Wähle sie. Und lass alles los, was ihr nicht dient und dich von ihr abhält.

Schön, dass Du da bist.

Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.

Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.

Bis zum nächsten Mal,
– Jan

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Wenn die Angst zurückkehrt
Ein Werkzeug für die Momente, in denen die Angst Dich wieder erfasst. Verfolge sie zurück zu ihrer Wurzel – und finde zurück zur Leichtigkeit Deiner inneren Stimme.

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Wenn Du neu hier bist: Diese Briefe sind Teil einer täglichen Schreibpraxis. Hier weiterlesen.

Nachrichten aus dem Nirgendwo
Eine tägliche Praxis: Ich stelle eine Frage – an das Universum, an die Liebe, an das große Nirgendwo – und schreibe die Antwort auf, die kommt. Hier sind die, in denen es ums Kreieren geht.