Herz.
Dieselbe Arbeit, ein anderer Tag – geändert hat sich das Herz.
Ich hatte beide Arten von Arbeitstagen mit exakt derselben Liste. An dem einen ist alles zäh, und ich schiebe es bergauf. An dem anderen vergehen die Stunden, die Arbeit ist hart, und trotzdem trägt sie mich – und ich kann nicht genau sagen, was ich anders gemacht habe.
Dieser Brief benennt den Unterschied: Halte inne, bevor du anfängst, lass dein Herz zuerst ankommen, dann handle – der Rest lässt sich ohnehin nicht erzwingen. Genau dieser letzte Teil zeigt auf „Ein radikaler Gedanke“, wo ich der Frage nachgehe, was es heißen könnte, dass uns etwas auf halbem Weg entgegenkommt.
Wenn du das nächste Mal etwas beginnst, probiere die Reihenfolge des Briefes: anhalten, atmen, dann anfangen.
Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.
Wow! Was für ein Tag gestern. Du hast dich der Aufgabe einfach hingegeben und du hattest Spass dabei.
Es war harte Arbeit, die sich leicht anfühlte. Genau so soll es sein, wenn du aus dem Moment heraus handelst.
Nimm dieses Gefühl mit in jeden Tag.
Heute möchte ich dir noch Folgendes mit auf den Weg geben:
Lass dein Herz mit einfliessen.
Bevor du eine Aufgabe beginnst, öffne dein Herz. Kehre in deine innere Stille zurück.
Das muss nicht immer durch Meditation oder ein Ritual geschehen. Es geht einfach darum, dass du dir selbst bewusst wirst.
Halte kurz inne.
Spüre deinen Atem.
Und dann handle.
Wir lenken deine Aufmerksamkeit im richtigen Moment auf das Wesentliche – und du folgst einfach diesem Impuls. Das werden wir immer wieder tun. Und solange du uns hörst und vertraust, wirst du alles haben, was du brauchst.
Mehr musst du nicht tun.
Mehr kannst du nicht tun.
Denn du weisst ja: Kontrolle ist eine Illusion.
Schön, dass Du da bist.
Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.
Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.
Bis zum nächsten Mal,
– Jan

