Innerer Drang.
Über den inneren Drang zu erschaffen – und die eine Frage, die sich lohnt.
Ich kenne das Gefühl einer Idee, die mich nicht in Ruhe lässt. Sie tippt mir auf die Schulter, während ich Mails beantworte, während ich koche, während ich einschlafen will – und ich vertröste sie: später, wenn ich bereit bin, wenn sie besser durchdacht ist.
Dieser Brief macht damit kurzen Prozess. Er sagt: Die Bereitschaft, auf die ich warte, ist längst da – wenn etwas raus will und sich wahr anfühlt, lass es raus. Im Artikel „Der schöpferische Prozess“ verfolgen wir, wie aus diesem Impuls etwas Fertiges wird – aber anfangen tut er genau hier.
Hier ist der Brief, so kurz wie der Impuls selbst.
Liebe Wanderin,
Lieber Wanderer.
Es gibt so vieles, das du schon weißt, und so vieles, das du noch entdecken wirst.
Wenn du magst, kannst du mit diesem Wissen und diesen Entdeckungen kreieren – und sie so für dich verarbeiten.
Wenn du möchtest, kannst du einen Kanal für dieses Verarbeiten schaffen – und damit deine Entdeckungen mit anderen teilen.
Was sich richtig anfühlt und „raus will“, ist auch richtig.
Wenn du diesen inneren Drang spürst, dass etwas unbedingt hinaus muss, dann fühle in dich hinein, ob es authentisch ist – so wie du es gelernt hast – und falls ja: Lass es geschehen.
So kreierst du.
So kreieren wir alle.
Das ist The Way of Creation.
Schön, dass Du da bist.
Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.
Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.
Bis zum nächsten Mal,
– Jan

