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Nachrichten aus dem Nirgendwo

Wähle. Lass los. Erlaube.

Deine Rolle als Schöpfer*in liegt im Wählen – und im Erlauben.

Energiemuster für Artikel 'Wähle. Lass los. Erlaube.'
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Lange dachte ich, ich würde wählen – dabei habe ich mich festgekrallt: ein Ergebnis, ein einziger richtiger Verlauf, die Knöchel weiss um den Plan. Hätte man mich gefragt, ich hätte es Entschlossenheit genannt.

Dieser Brief zieht die Linie, die ich immer wieder übersehen habe: Wählen ist offen – es nennt eine Richtung und kann das Ergebnis loslassen; Wollen ist eng und greift zu. Dein Teil ist das Was und die Offenheit zu empfangen – nie das Wie. Es ist dieselbe Balance, die „Hingabe & Entscheidung“ als Praxis durchgeht.

Ich erwische meine Hände immer noch dabei, wie sie sich schliessen. Dann komme ich zu diesem Brief zurück.

Liebe Wanderin,
lieber Wanderer.

„Wählen“ ist auf subtile Weise etwas anderes als „wollen“. Wählen bedeutet, dir bewusst zu machen, dass du immer Optionen hast – immer Alternativen, die du stattdessen wählen könntest. Wollen wirkt eng und begrenzend. Wählen ist offen.

Du wählst etwas Neues, etwas Anderes – und bringst damit deine Bedürfnisse zum Ausdruck. Bedürfnisse zu haben heißt, zu wissen, wer du bist, und dies auch benennen zu können.

Du entscheidest dich aktiv für einen Pfad und bleibst gleichzeitig offen dafür, wie er sich entfaltet. Wähle immer wieder neu, was sich für dich gut und richtig anfühlt. Wählen heißt, deiner Intuition zu folgen – deiner inneren Stimme zuzuhören und bewusst zu entscheiden, ihr zu vertrauen.

Zu wissen (gemeint ist ein tiefes inneres Verstehen), was du möchtest, und zu wählen, ist jedoch nur der erste Schritt der Manifestation.

Wenn du gewählt hast, geht es darum, loszulassen – Vorurteile, Glaubenssätze, Ängste und begrenzende Vorstellungen. Lass alles los, was dir einreden will, dass das, was du wählst, nicht möglich sei. Was sich richtig anfühlt, ist auch richtig. Liebe kennt keine Grenzen – und was du aus Liebe wählst, wählt auch dich.

Dann geht es darum, es zuzulassen. Es zu erlauben. Loslassen und Erlauben gehen Hand in Hand:
„Ich bin bereit, Ängste und Zweifel loszulassen – und erlaube, dass es leicht sein darf.“

Erlauben bedeutet, eine offene Haltung einzunehmen und das Gewählte zuzulassen. Es in deinem Leben willkommen zu heißen – und zugleich bereit zu sein, alles loszulassen, was dich daran hindert oder begrenzt.

Zulassen ist ein Sich-Hingeben. Offen sein – ohne Erwartung an das Wie. Es ist eine empfangende innere Haltung. Leicht und klar. Nicht drängend. Nicht fordernd. Nicht wollend.

Liebend und frei.

Wähle. Lass los. Erlaube.

Schön, dass Du da bist.

Wenn etwas aus diesen Briefen bei Dir geblieben ist, nimm es mit – denk darüber nach, schreib Deine eigene Antwort oder lass es einfach wirken.

Und wenn nicht heute, ist das auch okay. Es gibt keine Eile.

Bis zum nächsten Mal,
– Jan

Brief für Brief:

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Hingabe und bewusste Entscheidung wirken wie Gegensätze. Das sind sie nicht – ihre Balance formt ein achtsames und authentisches Leben.

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Nachrichten aus dem Nirgendwo
Eine tägliche Praxis: Ich stelle eine Frage – an das Universum, an die Liebe, an das große Nirgendwo – und schreibe die Antwort auf, die kommt. Hier sind die, in denen es ums Kreieren geht.